Immobilien- und Schiffsfonds sind zur Altersvorsorge ungeeignet

Schadensfälle unserer MandantInnen zeigen, dass Beteiligungen an Schiffsfonds und Immobilienfonds auch zur Altersvorsorge vermittelt wurden. Dafür waren sie jedoch aufgrund des hohen Risikos nie geeignet. Geschädigten Anlegern stehen Ersatzansprüche zu.


Wien, am 8. April 2013

Nahezu täglich melden sich in unserer Kanzlei geschädigte Anleger, denen von ihrer Hausbank oder ihrem Anlageberater ein geschlossener Immobilien- oder Schiffsfonds vermittelt worden ist. In zahlreichen Fällen wurden die Auszahlungen gestoppt und werden Anleger nun aufgefordert, Nachschüsse zu leisten. Bei vielen Produkten droht der Totalverlust der Veranlagung.

Immer wieder wurden Schiffs- und Immobilienfonds an ahnungslose Anleger auch als Vorsorgeprodukt vermittelt. Einige unserer Mandanten bekamen solche Produkte von ihrer Bank sogar als Altersvorsorge empfohlen, obwohl diese hochriskanten Produkte für dieses Anlageziel gar nicht vermittelt werden dürfen.

BGH: Geschlossene Fonds sind als Altersvorsorge ungeeignet

Der deutsche Bundesgerichtshof hat bereits mehrfach festgestellt, dass eine fehlerhafte Anlageberatung vorliegt, welche die Bank zum Schadenersatz verpflichtet, wenn Beteiligungen an geschlossenen Fonds (Schiffsfonds, Immobilienfonds) als Altersvorsorge vermittelt werden. In diesem Zusammenhang ist der Hinweis auf ein Totalverlustrisiko unbeachtlich, wenn der Kunde als Anlageziel die Altersvorsorge angibt und eine Eignung als solche zugesichert wird. Anlagen, die insbesondere einer Absicherung des Anlegers im Alter dienen sollen, müssen hinreichend sicher sein, um diese Aufgaben auch bei einer ungünstigen wirtschaftlichen Entwicklung erfüllen zu können. Hiermit ist das mit der hier gewählten Anlageform verbundene Risiko eines Totalverlusts und einer eventuellen Nachschusspflicht nicht vereinbar.

Achtung Verjährung!

Wenn Sie falsch beraten worden sind, ist es wichtig, dass Sie rasch handeln: Die Verjährung beginnt ab dem Zeitpunkt zu laufen, ab dem ein Anleger erkennen kann, dass er falsch beraten wurde, nicht erst dann, wenn der Fonds mit Verlust verkauft wird. Wer sich vertrösten lässt oder zu lange wartet, läuft Gefahr, dass seine Ansprüche verjähren.

Unser Angebot

Die Kanzlei Schumacher ist auf die Vertretung geschädigter Anleger spezialisiert. Wenn Sie im Zusammenhang mit dem Erwerb eines geschlossenen Schiffs- oder Immobilienfonds geschädigt worden sind oder Ausschüttungen von Ihnen zurückgefordert werden, stehen wir Ihnen für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche zur Verfügung.

Gerne klären wir mit Ihnen im Rahmen einer kostenlosen Ersteinschätzung ab, welche Möglichkeiten für Ihren Fall bestehen. Für Rechtsschutzversicherte übernehmen wir die Deckungsanfrage. Schicken Sie uns Ihre unverbindliche Anfrage oder rufen Sie uns an: 01-890 89 65.