Unzulässige Kündigung durch Rechtsschutzversicherung

Immer wieder versuchen Rechtsschutzversicherer Kunden vor der vereinbarten Laufzeit loszuwerden, bei denen mehrere Versicherungsfälle eingetreten sind oder ein Prozess finanziert werden muss. Oft sind die Kündigungen jedoch unzulässig. Versicherungsnehmer können sich mit Erfolg wehren.


Wien, 30. April 2018

Wir haben schon öfters darüber berichtet (hier und hier): Manche Versicherer versuchen Kunden mit einer aus ihrer Sicht ungünstigen Schadensquote zu kündigen („Schadensfallkündigung“). Versicherungsnehmer haben dann oft das Problem, eine andere Versicherung zu finden, die eine Rechtsschutzversicherung anbietet, oder müssten sich mit höheren Prämien oder nachteiligen Versicherungsbedingungen abfinden.

Kündigungen oft unzulässig

Der Oberste Gerichtshof hat bereits mehrmals Kündigungsklauseln von Rechtsschutzversicherern als nichtig qualifiziert. Nach unserer Erfahrung dürfte ein Großteil der Kündigungsklauseln, auf die sich Rechtsschutzversicherer bei einer Kündigung stützen, rechtswidrig sein. Eine Kündigung wäre dann unzulässig.

Unser Angebot

Wir unterstützen Versicherungsnehmer, die zu Unrecht von ihrer Rechtsschutzversicherung gekündigt wurden. Zumeist erreichen wir bereits außergerichtlich eine Rücknahme der Kündigung.

Gerne klären wir in einer kostenlosen Ersteinschätzung ab, welche Möglichkeiten in Ihrem Fall bestehen. Schicken Sie uns Ihre unverbindliche Anfrage oder rufen Sie uns an: 01-890 89 65.