Produkthaftung

Ein tragischer Fall, über den der Oberste Gerichtshof zu entscheiden hatte: Ein vierjähriges Kind wollte eine teilentleerte Mineralwasserflasche auf einem Schrank abstellen, wobei es am Schrank anstieß und die Glasflasche explodierte. Eine schwere Verletzung des rechten Auges war die Folge. Der OGH verurteilte den Hersteller zu 90.000 Euro, weil dieser seinen Verpflichtungen aus dem Produkthaftungsgesetz nicht nachgekommen war. Die Explosionsgefahr in solchen Situationen war nämlich seit Jahren bekannt, ohne dass der Hersteller darauf hingewiesen oder das Produkt verbessert hätte (OGH 6 Ob 215/11b).

Produktfehler können dazu führen, dass Sachen beschädigt oder sogar Menschen verletzt oder krank werden. Es stellt sich dann die Frage der Haftung. Grundsätzlich haftet ein Hersteller, wenn ihm nachgewiesen werden kann, dass die nach dem Stand der Technik zu erwartende Produktsicherheit nicht vorgelegen hat.

Unser Angebot

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