Fremdwährungskredite

Neue Entwicklungen seit 2019: Fremdwährungskredite mit missbräuchlichen Vertragsklauseln können angefochten werden!

Was im letzten Jahrzehnt als günstige Finanzierungsform gepriesen wurde, hat sich als Schuldenfalle für tausende Haushalte entpuppt: der Fremdwährungskredit. Es sind nicht nur die gestiegenen Währungskurse, die Kreditnehmern schlaflose Nächte bereiten. Das größere Problem besteht häufig in der schlechten Wertentwicklung von Tilgungsträgern (z.B. Lebensversicherungen, Wertpapiere), mit denen die Fremdwährungskredite am Ende zurückbezahlt werden sollen. Die Finanzmarktaufsicht geht davon aus, dass 2019 noch jeder zehnte Privathaushalt einen Fremdwährungskredit hatte. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 14 Milliarden Euro - rund 5 Milliarden davon entfallen auf den Wechselkursverlust. 

Endfällige Fremdwährungskredite mit Tilgungsträgern wurden oft als risikoarme Finanzierung dargestellt, waren aber immer riskante Spekulationsgeschäfte. Deshalb wurde ihre Neuvergabe 2008 von der Finanzmarktaufsicht für Privatkunden verboten. Zu spät für viele Haushalte, die nun nicht wissen, wie sie ihre Kredite zurückzahlen sollen.

Rechtswidrige Vertragsklauseln

Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) müssen Klauseln in Fremdwährungskrediten fair gestaltet sein und den Kreditnehmer umfassend über das Risiko eines Vertragsabschlusses aufklären. Der EuGH vertritt eine strenge Sichtweise zu Gunsten der Verbraucher. Wie unsere Überprüfung ergeben hat, genügen viele Vertragsklauseln in österreichischen Fremdwährungskrediten nicht den strengen Kriterien des EuGH. 

Enthält ein Fremdwährungskredit missbräuchliche oder intransparente Klauseln, kann dies dazu führen, dass der Kunde die Kreditschuld nur im aufgenommenen Eurobetrag zurückzahlen muss - das Wechselkursrisiko liegt dann bei der Bank!

Unser Angebot

Die Kanzlei Schumacher hat bereits zahlreiche Kreditnehmer von Fremdwährungskrediten vertreten. Gerne überprüfen wir, ob Ihr Kreditvertrag missbräuchliche Klauseln enthält und angefochten werden kann. Schicken Sie uns Ihre unverbindliche Anfrage oder rufen Sie uns an: 01-890 89 65.