Dr. Sebastian Schumacher

Rechtsanwalt

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Fehlerhafte Beratung beim Wertpapierkauf

Viele Finanzprodukte sind heute so komplex, dass sie für Laien nicht mehr verständlich sind. Daher ist es sinnvoll, sich vor einer Investition gut beraten zu lassen. Die Qualität einer Beratung ist von höchster Wichtigkeit, da falsche Ratschläge verheerende Auswirkungen haben können.

Typische Beratungsfehler

  • Keine Aufklärung über das Verlustrisiko, das bis zum Totalverlust reichen kann.
  • Keine Streuung der Investitionssumme: Alles wird auf eine Karte gesetzt.
  • Falsche Darstellung der Rentabilität. Obwohl die Bank aufgrund des Prospekts wissen hätte müssen, dass es sich um eine unrentable Veranlagung handelt, werden sagenhafte Profite zugesichert.
  • Keine Information über typische Risiken (Wechselkurs, Insolvenz, etc.)
  • Interessenskonflikte werden verschwiegen.
  • Rückflüsse an die Bank (Kick-Back Zahlungen) werden verschwiegen.
  • Provisionszahlungen werden verheimlicht und das aus gutem Grund: Die Provisionen sind so hoch, dass sie den Wert der Anlage aushöhlen und diese unrentabel machen.
  • Falsche Information über die Laufzeit einer Veranlagung, über die Kündigungs- und Weiterverkaufsmöglichkeiten.
  • Die zugesagte Nachbetreuung wird nicht eingehalten.

Banken sind bei Wertpapiergeschäften zur umfassenden Beratung ihrer Kunden verpflichtet, außer die Kunden verzichten ausdrücklich darauf. Werden Aufklärungspflichten verletzt, können Kunden Kaufverträge wegen Irrtums anfechten oder Schadenersatzansprüche geltend machen.

Achtung Verjährung!

Wenn Sie falsch beraten worden sind, ist es wichtig, dass Sie rasch handeln: Die Verjährung beginnt ab dem Zeitpunkt zu laufen, ab dem ein Anleger erkennen kann, dass er falsch beraten wurde. Wer sich vertrösten lässt oder zu lange wartet, läuft in Gefahr, dass seine Ansprüche verjähren.

Unser Angebot

Wir sind auf die Vertretung von geschädigten Bankkunden spezialisiert. Für unsere Mandanten verhandeln wir außergerichtliche Lösungen, prüfen die Chancen einer Prozessführung und vertreten in Schlichtungs- und Gerichtsverfahren. 

Gerne klären wir mit Ihnen im Rahmen einer kostenlosen Ersteinschätzung ab, welche Möglichkeiten für Ihren Fall bestehen. Für Rechtsschutzversicherte übernehmen wir die Deckungsanfrage. Schicken Sie uns Ihre unverbindliche Anfrage oder rufen Sie uns an: 01-890 89 65.