Bonitätsdatenbanken

Vor dem Abschluss eines Kreditvertrags, einer Versicherung, eines Handyvertrags oder auch bei Onlinegeschäften wird die Bonität des Vertragspartners überprüft. Abgefragt werden bankinterne Systeme und Bonitätsdatenbanken von Wirtschaftsauskunfteien. Fällt der Bonitäts-Check negativ aus, wird der Vertragsabschluss verweigert. Wer sich einmal auf einer solchen "Schwarzen Liste" befindet, hat es oft schwer, seine Bonität wieder herzustellen.

 

Datenschutz wird oft verletzt

Was viele Betroffene nicht wissen: Eintragungen in Bonitätsdatenbanken sind an strenge gesetzliche Voraussetzungen geknüpft. Die Bestimmungen des Datenschutzgesetzes müssen eingehalten werden. Regelmäßig kommt es zur Verletzung des Datenschutzes, weil:

  • die Eintragung in eine Bonitätsdatenbank ohne Genehmigung des Betroffenen erfolgt ist,
  • die Eintragung falsch oder
  • nicht mehr aktuell ist.

Wenn Sie zu Unrecht in einer Bonitätsdatenbank geführt werden, haben Sie Anspruch auf Löschung Ihrer Eintragung. Haben Sie durch die unzulässige Eintragung einen Schaden erlitten, so haben Sie Anspruch auf Schadenersatz.

Unser Angebot

Wir helfen Ihnen, Ihre Bonität wieder herzustellen und gegen eine unzulässige Eintragung in eine Bonitätsdatenbank vorzugehen. Wir klären mit Ihnen im Rahmen einer kostenlosen Ersteinschätzung gerne ab, welche Möglichkeiten für Ihren Fall bestehen. Für Rechtsschutzversicherte übernehmen wir die Deckungsanfrage.